Umweltschutzverein in Isernhagen und Umgebung unterstützt Klage gegen SuedLink

Der Umweltschutzverein in Isernhagen und Umgebung beteiligt sich an den Protesten gegen die Hochspannungs-Gleichstromtrasse SuedLink und unterstützt die Bürgerinitiative Bergrheinfeld, die gegen den genehmigten Planfeststellungsbeschluss vor dem Bundesverwaltungsgericht klagt. Obwohl erste Bauarbeiten bereits begonnen haben, sehen die Initiativen weiterhin Anlass, juristisch gegen das Vorhaben vorzugehen.

Der Sprecher der AG Energiewende/SuedLink, Diplom-Ingenieur Siegfried Lemke, begründet die Unterstützung des Vereins wie folgt: Die Leitung sei unnötig und finanziell unverhältnismäßig. Mit der Entscheidung für unterirdische Kabel habe man zwar versucht, Bürger zu beruhigen, zugleich würden aber die Netzgebühren steigen. Lemke verweist zudem auf erhebliche Umweltschäden und betont, dass eine dezentrale Energieversorgung mit Speichersystemen aus seiner Sicht sicherer gegen mögliche terroristische Angriffe sei.

Eine Klage war erst nach dem jüngst erteilten Planfeststellungsbeschluss möglich. Die Bürgerinitiativen kritisieren, dass damit Fakten geschaffen worden seien, die den Widerstand geschwächt hätten. Der Umweltschutzverein sammelt Spenden unter der Kontonummer DE76 2505 0180 1056 2027 30 bei der Sparkasse Hannover zur Unterstützung des Verfahrens.

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