Unter dem Motto „Generationen. Gemeinsam. Gestärkt.“ startet die Region Hannover in die neue Förderrunde des Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe. Auftakt ist am Dienstag, 10. März 2026, mit der Fördermittelmesse „Die gute Idee zählt!“ im Haus der Region. Gleichzeitig beginnt die Bewerbungsphase für den Regionsfonds 2026.
Die Messe öffnet am 10. März ab 14:30 Uhr im Haus der Region an der Hildesheimer Straße 18 in Hannover. Projektinteressierte können dort direkt mit Fördermittelgebern aus der Region ins Gespräch kommen und sich über Finanzierungsmöglichkeiten in den Bereichen Vielfalt, Teilhabe und Demokratieförderung informieren. Vertreter verschiedener Organisationen und Institutionen stellen ihre Programme vor und geben praktische Hinweise zur Antragstellung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Mitstreiter für eigene Vorhaben zu gewinnen oder sich bestehenden Initiativen anzuschließen. Ein Bühnenprogramm präsentiert bereits erfolgreich geförderte Projekte.
Der Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe stellt insgesamt 200.000 Euro für integrative Projektideen bereit. Gefördert werden Vorhaben mit bis zu 20.000 Euro bei einer maximalen Laufzeit von zwei Jahren. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Institutionen, Schulen, Kindergärten, Städte und Gemeinden sowie Privatpersonen. Die Bewerbungsphase läuft von Dienstag, 10. März, bis Dienstag, 12. Mai 2026. Eine unabhängige Fachjury bewertet die eingereichten Konzepte und spricht eine Empfehlung an den zuständigen Ausschuss aus, die endgültige Entscheidung trifft die Regionsversammlung.
In der Region Hannover leben Menschen aus rund 180 Nationen, mindestens jede vierte Person hat eine Migrationsgeschichte. „Mit dem Regionsfonds setzt die Region ein klares Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und unterstützt engagierte Menschen dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen – das können auch kleine Projekte sein, die das soziale und vor allem demokratische Miteinander fördern“, erklärt Regionsrätin Christine Karasch.
Wie ein gefördertes Projekt konkret aussehen kann, zeigt das Vorhaben „Gemeinsam statt Einsam“ des Trägers Serve the City Hannover. Dabei werden junge Menschen mit Fluchthintergrund und Senioren zusammengebracht, um generationenübergreifendes Engagement zu stärken. In Kooperation mit Einrichtungen wie dem St. Martinshof in Hannover-Misburg werden mobilitätseingeschränkte ältere Menschen bei Ausflügen und gemeinsamen Aktivitäten unterstützt. Gleichzeitig erhalten junge Migranten die Möglichkeit, ihr Netzwerk auszubauen und praktische Erfahrungen zu sammeln.
Weitere Informationen erteilt die Stabsstelle Integration und Teilhabe telefonisch unter 0511/61625119 oder per Mail an guteidee@region-hannover.de. Eine Übersicht ist zudem unter www.hannover.de/Regionsfonds abrufbar.
