
Die Sanierung des „Pfads der Menschenrechte“ zwischen Neuwarmbüchen und der Gartenstadt Lohne ist abgeschlossen. Der Fuß- und Radweg vom Ziegeleiweg bis Auf dem Kley wurde in den vergangenen Monaten ebenso erneuert wie der darunterliegende Schmutzwasserkanal. Die Umleitungsstrecke über das Privatgrundstück Gut Lohne ist damit aufgehoben.
Die Arbeiten hatten Mitte Oktober 2025 begonnen. Zunächst war der Weg noch passierbar, später wurde eine Vollsperrung notwendig. Für Fußgänger und Radfahrer wurde daraufhin eine Umleitung über das Gut Lohne eingerichtet. Die Gemeinde Isernhagen dankt den Eigentümern für die Möglichkeit, das Grundstück während der Bauzeit als Umleitungsstrecke zu nutzen.
Bürgermeister Tim Mithöfer, Neuwarmbüchens Ortsbürgermeisterin Vanessa Schenke und Projektkoordinator Marcel Feist vom Bau- und Planungsamt gaben den sanierten Weg nun mit dem Durchtrennen eines roten Bandes offiziell wieder frei.
Die Gemeinde ließ einen rund 600 Meter langen Abschnitt des Fuß- und Radweges sowie den darunterliegenden Schmutzwasserkanal sanieren. Da der Weg im Landschaftsschutzgebiet liegt, wurde der Baumbestand während der Arbeiten besonders geschützt. Eine Baumgutachterin begleitete die Maßnahme. Zudem wurden entlang des Weges Stahlplatten als Arbeitsraum ausgelegt, um den Untergrund und die Umgebung zu schonen.
Der „Pfad der Menschenrechte“ verbindet Neuwarmbüchen mit der Gartenstadt Lohne. Entlang des Weges stehen Feldsteine mit Tafeln, auf denen die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte dargestellt sind. Die Anlage wurde von Amnesty International initiiert und soll dazu anregen, sich mit grundlegenden Menschenrechten auseinanderzusetzen.
Zugleich ist der Weg eine wichtige alltägliche Verbindung für Spaziergänger, Radfahrer und Schüler zwischen den Ortsteilen.
