Miersch spricht über Pflege, Mobilität, Wirtschaft und Ehrenamt

Auch das sprinti-Angebot der ÜSTRA war Thema.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Matthias Miersch, hat nach Angaben seines Büros am Donnerstag, 4. Juni 2026, und Freitag, 5. Juni, Gespräche mit Bürgern sowie Vertretern aus Arbeit und Soziales, Mobilität, Wirtschaft und Ehrenamt in seinem Wahlkreis und in Hannover geführt. Anschließend reiste Miersch nach Berlin weiter, wo er SPD-Chefverhandler für die anstehenden Reformberatungen ist.

Ein Schwerpunkt der beiden Wahlkreistage lag auf dem Austausch mit Unternehmen und Akteuren der Mobilitätsbranche. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Volkswagen-Werkes besuchte Miersch Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover-Stöcken. Dort informierte er sich über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft autonomer Mobilität. Das Werk ist nach Angaben der Mitteilung das erste europäische Werk, in dem autonom fahrende Fahrzeuge der Stufe Level 4 in Großserie gebaut werden. Ab 2027 soll dort der Volkswagen ID. Buzz AD produziert werden, ein vollelektrisches, autonom fahrendes Sammeltaxi.

Auch das sprinti-Angebot der ÜSTRA war Thema. Bei einer Fahrt mit dem ID. Buzz in das Bediengebiet nach Pattensen tauschte sich Miersch mit Via Mobility, dem Betreiber des On-Demand-Dienstes, über digitale Buchungsprozesse und flexible Mobilitätslösungen aus. Der sprinti ergänzt den klassischen öffentlichen Personennahverkehr im Umland der Region Hannover.

Weitere Stationen waren das Fahrgastfernsehen der Region Hannover, das in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, sowie das INTEGRA Seniorenpflegezentrum Ronnenberg-Empelde. Dort sprach Miersch gemeinsam mit Ronnenbergs Bürgermeister Marlo Kratzke mit Pflegedienstleitung und Pflegekräften über Herausforderungen in der Pflege und mögliche politische Rahmenbedingungen zur Entlastung der Beschäftigten.

In Laatzen führte Miersch gemeinsam mit Bürgermeister Kai Eggert und der Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, Eva Bender, Gespräche mit dem Jobcenter. Dabei ging es um die bessere Nutzung von Arbeitsmarktpotenzialen von Frauen und Zugewanderten sowie um strukturelle Hürden bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Anschließend kamen Miersch, Eggert und Bender auf dem Laatzener Wochenmarkt mit Bürgern ins Gespräch.

Am Donnerstagabend lud Miersch im Rahmen seines Dialogformats „Lasst uns reden“ in die Albert-Einstein-Schule in Laatzen ein. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Kai Eggert diskutierten mehr als 100 Teilnehmer über bundespolitische Themen. Die Fragen reichten von Rentenpolitik über Klimaschutz bis hin zu Kinderbetreuung und der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Den Abschluss bildete am Freitag ein Ehrenamtsempfang der SPD Hemmingen. Dort kamen Vertreter zahlreicher Vereine und Organisationen sowie ehrenamtlich Aktive mit Miersch, Regionskandidatin Christina Fritz und dem Ortsvereinsvorsitzenden Aleksander Potrykus zusammen. Miersch dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und verwies auf den Zukunftspakt Ehrenamt, durch den unter anderem höhere Pauschalen, bessere Haftungsregelungen und Erleichterungen im Gemeinnützigkeitsrecht erreicht worden seien.

„Die vielen Begegnungen der vergangenen Tage haben noch einmal deutlich gemacht, wieviel Engagement, Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft in meinem Wahlkreis und der Region Hannover steckt. An vielen Stellen wird aktiv mitgestaltet“, erklärte Miersch.

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