Grüne Isernhagen wollen Sicherheit an Bushaltestellen verbessern

Nach dem Unfall kurz vor den Sommerferien am Schulzentrum Altwarmbüchen, bei dem ein 13-jähriger Schüler verletzt wurde und in ein Krankenhaus gebracht werden musste, sprechen sich die Grünen Isernhagen dafür aus, die Sicherheit an Bushaltestellen gemeinsam zu überprüfen und zu verbessern.

„Zunächst wünschen wir dem verletzten Schüler eine schnelle und vollständige Genesung“, erklärt die Co-Vorsitzende der Grünen Isernhagen, Dr. Annette Heuer. „Ein solcher Vorfall bewegt viele Familien und macht deutlich, wie wichtig sichere und gut organisierte Schulwege für unsere Kinder sind.“

Nach Angaben der Grünen gibt es derzeit laut Polizei keine Hinweise auf ein Fehlverhalten des Busfahrers. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es beim Einsteigen in den Bus zu einem Gedränge, in dessen Folge sich der Unfall ereignete.

Eltern berichteten regelmäßig von großem Gedränge und teilweise sehr voll besetzten Bussen nach Unterrichtsende. Einige Familien ließen ihre Kinder nach eigenen Angaben bewusst einen späteren Bus nehmen, um Stoßzeiten auszuweichen.

„Die Schilderungen vieler Eltern zeigen, dass wir die Situation gemeinsam mit allen Beteiligten noch einmal überprüfen sollten“, sagt Ratsfrau und Spitzenkandidatin Jessica Rothhardt. „Neben dem individuellen Verhalten ist zu klären, welchen Einfluss das Busangebot auf die Einsteigesituation hat. Hier sollten Schule, Region Hannover, Verkehrsunternehmen, Eltern und Politik gemeinsam prüfen, welche Verbesserungen möglich sind.“

Die Sicherheit von Kindern auf dem Schulweg beschäftigt die Kommunalpolitik in Isernhagen seit vielen Jahren. Auch die Grünen hätten sich in der Vergangenheit wiederholt für Verbesserungen bei Schulwegen und Verkehrssicherheit eingesetzt.

„Es geht nicht darum, vorschnell Schuldige zu suchen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Fabian Peters. „Vielmehr sollten wir gemeinsam überlegen, wie sich die Situation an den Bushaltestellen weiter verbessern lässt.“

Aus Sicht der Grünen sollten die Erfahrungen von Eltern, Schülern und Schulen in die weiteren Beratungen einfließen. Ziel müsse es sein, gefährliche Situationen frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit zu vermeiden.

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