
Am heutigen Sonnabendvormittag, 18. Juli 2026, ist es am Hufeisensee in Isernhagen H.B. zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst gekommen. Gegen 9:37 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem eine Person beim Schwimmen als vermisst gemeldet worden war.
Nach Angaben der Einsatzkräfte hatten vier weitere Schwimmer das Wasser bei deren Eintreffen bereits selbstständig verlassen. Übereinstimmenden Schilderungen zufolge soll eine Person in Richtung der Bojen die Hand gehoben haben und anschließend nicht mehr gesehen worden sein.
Die Einsatzleitung teilte das Gebiet in zwei Abschnitte auf. Taucher der Feuerwehren Burgdorf und Lohnde sowie der DLRG suchten unter Wasser. Gleichzeitig kontrollierten weitere Einsatzkräfte den Uferbereich in einer Menschenkette.
Gegen 9:45 Uhr waren bereits 82 Einsatzkräfte vor Ort. Im weiteren Verlauf stieg ihre Zahl zeitweise auf 98, hinzu kamen Polizeikräfte. Die Ortsfeuerwehr Isernhagen K.B. errichtete für die Taucher ein Zelt als Umkleide- und Bereitstellungsraum.
Zeitweise waren sechs Boote auf dem See im Einsatz. Die DLRG Langenhagen unterstützte die Suche mit einer Drohne. Der Tower des Flughafens Hannover hatte dafür eine Freigabe bis zu einer Flughöhe von 100 Metern erteilt. Wegen der Wassertemperatur war eine Suche mit Wärmebildtechnik nicht möglich, sodass die Kontrolle aus der Luft rein optisch erfolgte. Auch der Polizeihubschrauber „Phönix“ war zeitweise an der Suche beteiligt.
Gegen 11:30 Uhr wurde die Zahl der Kräfte an der Einsatzstelle reduziert. Zwei Sonarboote sowie ein Boot mit Tauchern überprüften weiterhin gezielt Verdachtspunkte. Weitere Taucher blieben in Bereitschaft.
Der Einsatz wurde gegen 11:50 Uhr ohne Feststellung beendet.

