
Die Zahl der registrierten Straftaten im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Großburgwedel ist 2025 leicht zurückgegangen. Für Burgwedel und Isernhagen zusammen weist die Polizeiliche Kriminalstatistik 2265 Fälle aus, nach 2464 im Vorjahr. Die Aufklärungsquote sank zugleich von 58,08 auf 54,62 Prozent. In Burgwedel registrierte die Polizei 997 Straftaten, in Isernhagen 1268. 
Den größten Bereich bilden weiterhin die Diebstahlsdelikte. Hier wurden 828 Fälle gezählt, nach 837 im Jahr 2024. Die Aufklärungsquote ging leicht auf 28,26 Prozent zurück. Besonders auffällig bleibt der Diebstahl an oder aus Kraftfahrzeugen. Dieser Bereich stieg von 116 auf 160 Fälle. Auch der Diebstahl von Kraftfahrzeugen nahm zu und kletterte von 18 auf 27 Fälle. Dagegen ging der Fahrraddiebstahl deutlich zurück, und zwar von 80 auf 67 Fälle. 
Weiter hoch bleibt die Zahl der Wohnungseinbrüche. Nach 80 Fällen im Jahr 2024 verzeichnet die Statistik nun 74 Taten. Davon blieben 23 im Versuchsstadium, 51 Fälle wurden vollendet. In Burgwedel wurden 35 Wohnungseinbrüche registriert, in Isernhagen 39. Die Aufklärungsquote liegt bei 10,81 Prozent. 
Bei den Rohheitsdelikten und Straftaten gegen die persönliche Freiheit ist nach dem starken Anstieg im Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl sank von 440 auf 344 Fälle. Den größten Anteil daran haben Körperverletzungsdelikte mit 190 Taten, gefolgt von Straftaten gegen die persönliche Freiheit mit 141 Fällen. Raub und räuberische Erpressung schlagen mit 13 Fällen zu Buche. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Deliktsfeld weiterhin vergleichsweise hoch bei 85,76 Prozent. 
Sorgen bereitet weiter das Thema häusliche Gewalt. Hier stieg die Zahl der Fälle von 128 auf 150. Davon entfallen 65 Taten auf Burgwedel und 85 auf Isernhagen. Rückläufig ist dagegen die Zahl der Sachbeschädigungen. Sie ging von 253 auf 212 Fälle zurück. Besonders häufig handelte es sich dabei um sonstige Sachbeschädigungen auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie an Fahrzeugen. 
Bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten stiegen die Fallzahlen von 443 auf 474. Den größten Anteil daran hat der Betrug mit 320 Fällen. Auffällig ist hier die hohe Aufklärungsquote von 76,58 Prozent. Die Zahl der Straftaten gegen die öffentliche Ordnung sank dagegen von 74 auf 62. 
Deutlich rückläufig ist die Betäubungsmittelkriminalität. Nach 47 Fällen im Jahr 2024 wurden 2025 nur noch 22 Taten registriert. Ebenfalls gesunken ist die Zahl der Messerangriffe. Nach elf Fällen im Vorjahr weist die Statistik für 2025 noch sechs Taten aus, jeweils drei in Burgwedel und drei in Isernhagen. 
Bei der Tatverdächtigenstruktur dominieren Erwachsene. Von den insgesamt erfassten Tatverdächtigen bei aufgeklärten Straftaten waren 951 erwachsen. Hinzu kommen 160 Senioren, 147 Jugendliche, 74 Heranwachsende und 56 Kinder. 
