Stand der Endlagersuche in Isernhagen bleibt offen

Die Endlagersuche für hochradioaktive Abfälle ist Thema aktueller Beratungen in Isernhagen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat den weiteren Ablauf des Suchverfahrens konkretisiert, das noch etwa ein Viertel der Bundesfläche umfasst und sich in unterschiedlichen Bearbeitungsständen befindet. Dabei handelt es sich um eine Mitteilung der Gemeindeverwaltung, die bereits in den nächsten Gremiensitzungen diskutiert werden soll.

Am Dienstag, 27. Oktober 2026, ist die Veröffentlichung von Gebieten der Kategorie B („gute Eignung“) geplant, die im Forum Endlagersuche vorgestellt werden. Diese dienen der fachlichen Einordnung, während für die weitere Auswahl nur Gebiete mit sehr hoher Eignung (Kategorie A) maßgeblich sind. Die Gemeinde Isernhagen liegt im Teilgebiet 007 (Unterkreide), das in den ersten Prüfungen teilweise positiv bewertet wurde. Daraus folgt jedoch keine Vorfestlegung, das Verfahren sieht sowohl einen möglichen späteren Ausschluss als auch eine weitere Eingrenzung der Gebiete vor.

Die BGE plant, bis Ende 2027 Vorschläge für Standortregionen an das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zu übermitteln. Nachfolgend sind vertiefte Erkundungen und formelle Beteiligungsverfahren vorgesehen. Aufgrund der erwarteten Verzögerungen im Gesamtprozess wird eine endgültige Standortentscheidung derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet. Die Verwaltung der Gemeinde Isernhagen sieht es als wichtig an, die weiteren Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und frühzeitig in ihre Bewertung einzubeziehen.

Ausführliche Informationen stehen in den Ratsunterlagen zur Verfügung: Mitteilung.

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