Energiewerke Isernhagen zeichnen Gewinner des Sponsoring-Wettbewerbs aus

Dr. Marcel Haak, Geschäftsführer der Energiewerke Isernhagen (vorne Mitte), und Bürgermeister Tim Mithöfer(rechts) übergaben die Preise.

Die Gewinner des 11. Sponsoring-Wettbewerbs „Gemeinschaft braucht Energie“ der Energiewerke Isernhagen stehen fest. Vereine und Initiativen konnten sich seit Anfang März um eine einmalige Unterstützung für die Umsetzung ihrer Projekte oder Aktionen bewerben.

Nach dem erfolgreichen Wettbewerb im Vorjahr haben die Energiewerke Isernhagen die Initiative auch 2026 fortgesetzt. „Aufgrund der hohen Nachfrage und der Vielfalt der engagierten Bewerbungen haben wir uns entschieden, den Wettbewerb erneut durchzuführen“, erläutert Dr. Marcel Haak, Geschäftsführer der Energiewerke Isernhagen. „Unser Ziel ist es, allen Ehrenamtlichen fair eine Chance zu geben, gemeinnützige Zwecke zu verfolgen und Kunden der EWI zu sein.“

Als lokaler Energieversorger liege dem Unternehmen die Lebensqualität in der Gemeinde Isernhagen besonders am Herzen, so Haak weiter. Die Energiewerke trügen Verantwortung nicht nur für eine zuverlässige Energieversorgung, sondern wollten auch aktiv zur positiven Entwicklung der Gemeinschaft beitragen. Insgesamt stellen die Energiewerke nach eigenen Angaben 4.500 Euro bereit, um ausgewählte Projekte zu unterstützen.

Eine Jury aus Vertretern der Energiewerke Isernhagen und der Gemeinde Isernhagen hat aus allen Bewerbungen die Gewinner ausgewählt. Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Projekte konnten nicht alle Bewerber finanziell bedacht werden. Die breite Resonanz zeige jedoch, wie viel Engagement und kreative Ideen in der Gemeinde vorhanden seien, teilen die Energiewerke mit.

Zu den diesjährigen Gewinnern gehört das Nordhannoversche Bauernhausmuseum Isernhagen mit dem Projekt „Sonderausstellung – Aus Alt macht Neu: nachhaltig wirtschaften im ländlichen Raum“. Das Vorhaben verbindet nach Angaben der Energiewerke Nachhaltigkeit und klimafreundliche Energie durch ressourcenschonende Herstellung, Reparaturfreundlichkeit von Gebrauchsgegenständen sowie Umwelt- und Klimaschutz.

Das Sinfonische Blasorchester Isernhagen möchte die Unterstützung für die Ersatzbeschaffung von Notenmappen verwenden. Das Orchester ist nach Angaben der Energiewerke fest im kulturellen Leben der Gemeinde verankert und fördert Gemeinschaft, Vielfalt und musikalische Entwicklung über Generationen hinweg.

Die Schützengesellschaft Isernhagen H.B. von 1954 plant die Anschaffung eines neuen Getränkekühlschranks sowie die Entlastung durch das Auflösen alter Kühlschränke. Damit sollen Energie eingespart, Ressourcen effizienter genutzt, Veranstaltungsabläufe erleichtert und Vereinsräume optimiert werden.

Die Kulturhistorische Sammlung Isernhagen erhält eine Förderung für die Erstellung von Ausstellungsplakaten und Werbematerial. Die Ausstellung zum 60-jährigen Bestehen des Wohnparks AWB soll die bauliche Entwicklung sowie gesellschaftliche Veränderungen der 1960er-Jahre beleuchten.

Die Leichtathletik-Abteilung des TuS Altwarmbüchen verwendet die Unterstützung für Materialien der Kinder-Leichtathletik. Ziel ist es, Kinder früh für Bewegung zu begeistern, Teamgeist zu fördern und altersgerechte Wettkampferfahrungen zu ermöglichen.

Der Umweltschutzverein in Isernhagen und Umgebung möchte mit dem Geld einen Nachbarschaftsschrank zum Tauschen und Weitergeben gebrauchter Dinge anschaffen. Damit sollen Ressourcen geschont, Müll reduziert, ein kostenloser niedrigschwelliger Austausch ermöglicht sowie Teilen und Solidarität gefördert werden.

Der RV Kirchhorst – Stadtgut Stelle plant für den Voltigier-Nachwuchs die Anschaffung eines niedrigeren Voltigierbocks mit passendem Gurt. Dadurch soll ein sicherer, spielerischer und pferdeschonender Einstieg ermöglicht werden. Zudem können mehr Kinder parallel trainieren, wodurch Wartezeiten sinken.

Die symbolischen Schecks wurden am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 15 Uhr im Rathaus der Gemeinde Isernhagen übergeben. Die Übergabe erfolgte durch Dr. Marcel Haak, Geschäftsführer der Energiewerke Isernhagen, und Bürgermeister Tim Mithöfer.

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