SPD stellt Kandidaten für die Regionsversammlung auf

Der SPD-Unterbezirk Region Hannover hat am Sonnabend, 27. Juni 2026, seine Kandidaten für die Wahl der Regionsversammlung am 13. September 2026 aufgestellt. Die Wahlgebietskonferenz fand in der Leonore-Goldschmidt-Schule – IGS Mühlenberg in Hannover statt. Trotz Temperaturen von mehr als 35 Grad konnte die Unterbezirksvorsitzende Leyla Hatami nach Angaben der SPD mehr als 150 Delegierte in der Schulaula begrüßen.

Mit der Konferenz komplettierte die SPD in der Region Hannover ihre inhaltliche und personelle Aufstellung für den Kommunalwahlkampf 2026. Eva Bender tritt für die SPD als Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin an. Das Zukunftsprogramm für die Region Hannover zur Kommunalwahl hatte die Partei bereits auf ihrem Parteitag am 9. Mai 2026 beschlossen. Nach Angaben der SPD ist es ihr wichtig, alle Kommunen in ihrer Politik zu berücksichtigen. Zusammengefasst werde dies im Slogan „Wir nehmen die ganze Region in den Blick“.

Für die Wahl der Regionsversammlung treten 116 Sozialdemokraten in den 13 Wahlbereichen an. Die Aufstellung erfolgte nach Angaben der Partei in großer Geschlossenheit. In der Auszählpause erhielten die Delegierten zur Abkühlung ein Kugeleis in der Waffel von einer hannoverschen Eismanufaktur.

„25 Jahre Region Hannover und das in sozialdemokratischer Hand. Nun liegt es an uns, das nächste Kapitel zu schreiben, neben unserer Spitzenkandidatin Eva Bender haben wir ein starkes Team aufgestellt, ein starkes Angebot für die Wählerinnen und Wähler: Frauen, Männer, jung, mittel alt und etwas älter, aus den verschiedensten Arbeits-, Lebens- und Familienzusammenhängen und mit den unterschiedlichsten Erfahrungshintergründen“, erklärte Leyla Hatami.

Eva Bender ging in ihrer Rede auf zwei aus Sicht der SPD besonders wichtige Themen für die Region ein. Zur aktuellen Situation bei Volkswagen und dem hannoverschen Standort von VW Nutzfahrzeuge sagte sie, die Beschäftigten dürften nicht zu den Leidtragenden strategischer Konzernentscheidungen werden.

„Die Beschäftigten dürfen nicht die Leidtragenden strategischer Konzernentscheidungen werden. Sie haben über Jahrzehnte mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erfolg von Volkswagen beigetragen. Dafür verdienen sie Respekt, Verlässlichkeit und eine klare Zukunftsperspektive. Jetzt braucht es den gemeinsamen Schulterschluss von Unternehmen, Arbeitnehmervertretungen und Politik auf allen Ebenen, um alles dafür zu tun, diese Arbeitsplätze und den Standort Hannover zu sichern“, so Bender.

Auch zur Gesundheitsversorgung in der Region und zur Entwicklung des Klinikums Region Hannover nahm Bender Stellung. „Mit der Eröffnung des Regionalen Gesundheitszentrums in Lehrte und dem geplanten Neubau in Großburgwedel setzen wir wichtige Impulse für eine moderne und leistungsfähige Gesundheitsversorgung in der Region Hannover. Für mich ist dabei klar: Das Klinikum Region Hannover ist und bleibt das Rückgrat unserer regionalen Gesundheitsversorgung. Eine Privatisierung kommt für mich nicht infrage. Unser Ziel muss sein, das KRH nachhaltig zu stärken und die medizinische Versorgung für die Menschen in der gesamten Region langfristig zu sichern.“

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